
Helferbrunch in der „Ewigen Lampe“
13.01.2026Julius Stolz fährt bei Deutschen Crossmeisterschaften auf Platz zehn

Staubwolke-Jugendfahrer Julius Stolz hat am vergangenen Wochenende (11.01.) bei den Deutschen Cyclo-Cross-Meisterschaften in Bensheim einen starken zehnten Platz erreicht. Stolz startet in dieser Saison erstmals in der Altersklasse U19 und gehört dort dem jüngeren Jahrgang an.
Die äußeren Bedingungen stellten die Fahrer vor große Herausforderungen. „Über Nacht war die Strecke sehr stark gefroren und wir sind bei minus zwei Grad gestartet. Da es am Vortag sehr schlammig war, hatten sich tiefe, gefrorene Rillen gebildet“, schilderte Stolz nach dem Rennen. Trotz der schwierigen Verhältnisse erwischte er einen guten Start und konnte sich zunächst im Feld nach vorne arbeiten. In der zweiten Runde kam es jedoch zu einem Zwischenfall: In einer Abfahrt geriet er in eine gefrorene Rille, überschlug sich und musste anschließend seinen schiefstehenden Lenker richten. Der Sturz kostete wertvolle Zeit.
Unbeeindruckt davon kämpfte sich Stolz erneut nach vorne und überquerte schließlich als Zehnter von insgesamt 30 Startern die Ziellinie. In der Wertung des jüngeren Jahrgangs belegte er damit einen starken dritten Platz.
Auch Jörg Arenz, Vater des Staubwolke-Mitglieds und U23-Profis Leon Arenz, zeigte sich vor Ort beeindruckt und fasste seine spontane Einschätzung kurz und knackig zusammen: „Top gefahren.“
Bereits in den Wochen zuvor hatte Julius Stolz mit konstanten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Beim Finale der Cyclo-Cross-Bundesliga am 4. Januar in Vechta fuhr er am Reiterwaldstadion auf Platz sechs und lag nach rund 40 Minuten Rennzeit etwa zwei Minuten hinter dem Sieger. Am 1. Januar belegte er beim international besetzten X20 Cup im belgischen Baal Rang 42 von 75 Startern.
Damit setzt Stolz seine erfolgreiche Teilnahme an Crossrennen in dieser Saison fort. Bereits am 24. November war er beim NRW Cross Cup erneut auf dem Podium gelandet. Beim Rennen am Oxenfart Campus in Bonn fuhr der Staubwolke-Jugendfahrer auf Platz zwei. Bei extremen Wetterbedingungen – von zunächst vereister Strecke bis hin zu tiefem Schlamm – fehlten ihm nach rund 40 Minuten Rennzeit lediglich 30 Sekunden auf den Erstplatzierten.







