
Staubwolke-Jugend mit starken Sommer-Ergebnissen, Stolz ist NRW Vizemeister
25.08.2026Erich Hammerschmidt holt Podium in Dresden, Top Ten in den Dolomiten

Staubwolke-Senior Erich Hammerschmidt hat in den vergangenen Wochen bei zwei anspruchsvollen Radsportveranstaltungen erneut seine Klasse unter Beweis gestellt. Sowohl beim Giro delle Dolomiti als auch beim Velorace Dresden fuhr der Routinier in seiner Altersklasse auf einen Podiumsplatz beziehungsweise in die Top Ten.
Ende Juli nahm Hammerschmidt zum zweiten Mal am Giro delle Dolomiti teil. Auf fünf Etappen rund um Bozen mussten insgesamt 366 Kilometer und rund 9.500 Höhenmeter bewältigt werden. Die Strecken führten unter anderem über bekannte Dolomitenpässe wie Sellajoch, Pordoi, Campolongo und Grödner Joch. Auf jeder Etappe war zudem ein Bergzeitfahren auf abgesperrter Straße Bestandteil des Wettbewerbs.
Bei durchgehend sommerlichem Wetter erwies sich die Tour als anspruchsvolle Herausforderung. Während es auf den Pässen in über 2.000 Metern Höhe angenehm war, wurden die Temperaturen bei der Rückkehr nach Bozen deutlich höher. Hammerschmidt kam mit den Bedingungen gut zurecht und belegte in der Altersklasse Männer über 66 Jahre den 7. Platz. Am letzten Tag stellte sich zudem heraus, dass mit Paul Kurtenbach und Jan Menke zwei weitere Staubwolke-Fahrer am Giro teilgenommen hatten.
Nur wenige Wochen später stand für Hammerschmidt bereits das Velorace Dresden auf dem Programm. Bei seiner zehnten Teilnahme absolvierte er die nahezu flache Strecke durch die Dresdner Innenstadt über sechs Runden und insgesamt 102 Kilometer. Die Strecke führte unter anderem vorbei an der Frauenkirche, dem Sächsischen Landtag, dem Rudolf-Harbig-Stadion und der Gläsernen VW-Manufaktur entlang der Elbe.
Nach dem Start bildeten sich größere Gruppen. Gegen Ende der zweiten Runde verlor Hammerschmidt kurz den Anschluss und musste eine halbe Runde alleine fahren, bevor er von der nächsten Gruppe wieder aufgenommen wurde. Mit dieser Gruppe erreichte er anschließend problemlos das Ziel.
Mit einer Zeit von 2:35:09 Stunden belegte Hammerschmidt wie bereits beim Rennen am Nürburgring den dritten Platz in der Altersklasse 70+. Unter den 331 gestarteten Männern wurde er 154. und erreichte einen Schnitt von 39,3 km/h. Als ältester Starter über die 102 Kilometer zeigte er damit erneut eine bemerkenswerte Leistung.







